Versöhnlicher Saisonabschluss der Meistersaison in der Verbandsliga

Nachdem die Meisterschat bereits am 09. März klar gemacht wurde war die Luft definitiv raus. Die fehlende Anspannung und die vielen kleinen Wehwehchen die die lange Saison mit sich gebracht hat führte zu drei Niederlagen in Folge. In der Abschlusstabelle stehen wir trotzdem mit sechs Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz!

Die Saison war jedoch noch nicht vorbei. Das Bezirkspokalhalbfinale gegen den TVA Hürth, welche noch in der Relegation um den Aufstieg in die Oberliga kämpfen, stand vor der Tür. Mit nur acht Spielerinnen (so wenige waren wir noch nie) konnten wir uns trotz 1:3 Niederlage achtbar aus der Affäre ziehen.

Jetzt wird erst einmal entspannt und die Hallenbälle werden gegen Beachbälle eingetauscht. Gleichzeitig wird an den gestiegenen Voraussetzungen für die neue Saison gearbeitet um diese zum Saisonstart im September 2019 erfüllen zu können.

Der Meister lädt zum letzten Spieltag ein

Wachtberg. Bereits seit drei Spieltagen steht der SV Wachtberg nach seinem Sieg gegen den SV Neptun Aachen II als Meister der Volleyball-Verbandsliga fest. In einem hochklassigen und spannenden Spiel setzen sich die Wachtberger am Ende mit 3:1 Sätzen durch. Das Spiel selbst bot einiges an Spannung, viele Führungswechsel, spektakuläre Angriffs- und Abwehraktionen sowie Emotionen auf und neben dem Feld. Durch diese Meisterschaft steigt der SV Wachtberg erstmalig seit seiner Gründung in die Oberliga auf; und das als Aufsteiger aus der Landesliga.

Zu Beginn der Saison waren sich alle Beteiligten einig, dass ein sicherer Platz im Mittelfeld das anvisierte Ziel für diese Spielzeit sein sollte. Sehr schnell wurde jedoch klar, dass man in der Verbandsliga mehr als nur mithalten kann. Mit fulminanten Siegen zu Beginn der Saison erklommen die Wachtbergerninnen bereits am siebten Spieltag den ersten Tabellenplatz und gaben diesen bis zum Schluss nicht wieder ab.

Mit dem Aufstieg in die Oberliga schlagen die Volleyballerinnen aus dem Drachfelser Ländchen ein neues und aufregendes Kapitel in der Vereinsgeschichte auf. Zunächst muss jedoch die laufende Saison gebührend beendet werden. Das letzte (Heim)spiel in der Verbandsliga steigt am 6. April um 16 Uhr in der frisch renovierten Fred-Münch-Sporthalle in Berkum. Zu Gast ist die SG Aachen.

SV Wachtberg erspielt sich Aufstieg in die Oberliga

Am vergangenen Samstag, den 09.03.2019, glückt dem Verbandsligaaufsteiger SV Wachtberg mit einem Drei-Punkte-Sieg gegen den SV Neptun Aachen II
der zweite Aufstieg infolge und somit Durchmarsch in die Oberliga.

Bereits im Vorfeld war klar, dass mit dem Spiel der Aufstieg in die Oberliga möglich ist – mit einem 3-Punkte-Sieg gegen Verbandsliga-Mitaufsteiger SV Neptun Aachen II.

Ohne Kapitänin Anne ging es um 16:00 Uhr los mit der Partie. Eine gewisse Anspannung war den Wachtberger Mädels anzumerken. Die Sätze 1 und 2 verliefen sehr holprig mit häufigen Führungswechseln. Den ersten Satz sicherten sich die Gäste noch mit 28:26, den zweiten holten sich dann aber bei gleichem Punktestand die Gastgeberinnen, obwohl der Satzverlust beim Stand von 17:22 schon spürbar war. Doch eine Aufschlagserie und einige gute Annahme-Angriff-Kombinationen später freute man sich über den Satzausgleich.

Zu Beginn des Dritten Satzes erfolgen dann zu viele Fehler auf Seiten der Wachtbergerinnen und man lag zwischenzeitlich sogar mit 12:4 zurück. Durch eine geschlossene Teamleistung kämpfte der SVW sich jedoch Punkt für Punkt zurück und holte Durchgang 3 mit 25:21. Nun war der 3-Punkte-Sieg greifbar nahe und Wachtberg ließ sich nicht mehr verunsichern. Bei der Auszeit vor dem Matchball fiel man schon in Jubelrufe „schalalala, schalalalalalalala … in die Oberliga“ und ein „hammerharter“ Lob unserer Laura besiegelte schließlich unsere Verbandsliga-Ära.

Damit ist der SVW nun bereits 3 Spieltage vor Saisonende nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und das Projekt „Oberliga“ kann ab nun geplant werden.

Zu Gast beim AVC Köln

Heute ging es für unsere Mädels nach Köln zum nächsten “Topspiel” gegen die Tabellendritten 1. Damen AVC 93 Köln.
Wir starteten stark in den ersten Satz. Es wirkte fast so als hätten wir den Rückschlag von letzter Woche vergessen. Es klappte auf unserer Seite wieder alles: Angaben, Annahme, Zuspiel, Angriff… bäääm… 25:12.

Leider berappelten sich die Mädels vom AVC und spielten in den darauffolgenden Sätzen konzentrierter, block- und angriffsstark somit waren Satz 2 (21:25) und 3(25:21) relativ ausgeglichen und beide Teams konnten jeweils einen Satz erfolgreich für sich entscheiden.
Satz 4 (10:25) sollten wir am besten gar nicht erwähnen… es lief nichts … die Annahme wurde unkonstant, die Bälle kamen nicht mehr zu unseren armen Zuspielern, Sarah & Melina und die Angriffe kamen oft postwendend vom gegnerischen Block zurück.
Im Satz 5(11:15) fehlte uns am Ende die Kraft das Ruder wieder herum zu reißen.

Unser (positives) Fazit: Wir sind immer noch Tabellenführer.
Nächste Woche geht es wieder mit -hoffentlich weniger Eigenfehlern – in die nächste Runde. Im „Heim“-Spiel gegen den TV Menden

In einem hochklassigen und spannenden Spiel gewinnen wir mit 3:2 gegen die TVA Hürth Volleyball 1. Damen.

Nach der überraschend gut verlaufen Hinrunde galt es im ersten Spiel der Rückrunde gegen die Mädels vom TVA Hürth die Tabellenspitze zu behaupten.

In recht kalter Halle kamen die Wachtbergerinnen nicht ganz unbefreit ins Spiel, sodass sie im ersten Satz zeitweise bis zu drei Punkte zurücklagen.Mit gezielten Aufschlägen gelang es aber, diese aufzuholen und den ersten Satz auf dem eigenen Konto zu verbuchen.
In Satz zwei war die Devise weniger Fehler zu machen und das Spiel variabel zu gestalten. Starke Angriffe, clever gelegte Bälle, und ein gut gestellter Block sind eben ein Erfolgsrezept gegen die langen Hürtherinnen.
Satz zwei auf der Haben-Seite. Aber für einen verschlagenen Satzball ist man etwas schuldig, oder? Auch im dritten Anlauf konnte man sich bis zu einem Spielstand von 18:16 gut verkaufen, bevor ein wenig Unruhe aufs Feld kam. Der taktische Doppelwechsel brachte da nicht die erhoffte Wirkung und so ging Satz 3 an die Gastgeberinnen. Im darauffolgenden Satz hatte man sich vom Satzverlust noch nicht ganz erholt. Die Wachtbergerinnen liefen durchweg den Hürther Punkten hinterher, wobei auch hier der starke Aufschlag die Wende einleiten sollte. Bis auf 22:22 kämpfte man sich heran. Was dann geschah, weiß keiner, 25:22. Spielstand in Sätzen: 2:2
Die Stimmung in der vollen Halle kochte hoch, Fans und Spielerbänke erwarteten einen spannenden Verlauf und klatschten lautstark. Allen steckten die vorherigen 4 Sätze in den Knochen, aber jetzt bewiesen die Wachtbergerinnen die nötige Ruhe: schon früh konnte man sich absetzen und die 6-Punkte-Führung vom 9:3 bis zum Ende sicherstellen.
Ein gutes Volleyballspiel, vermutlich nicht zu unrecht erster gegen zweiter!
Glückwunsch auch an Trainer Sven, der in diesem Spiel drei Ballpunkte für sich verbuchen darf.
… man darf nicht vergessen, dass wir aufgestiegen sind: Aufsteiger – Spitzenreiter!

Damen I: Acht Spiele, acht Siege. 23 von 24 möglichen Punkten!

So sieht die Bilanz der ersten Damenmannschaft des SV Wachtberg in der Verbandsliga zurzeit aus. Am Samstag spielten die Wachtberger gegen den SG SV Neptun/ SG Aachen und gewannen souverän mit 3:0, weshalb der Vorsprung auf den zweiten Platz der Tabelle weiter ausbaut werden konnte und Wachtberg nun mit 8 (in Worten ACHT) Punkten mehr als der AVC Köln immer noch auf Platz 1 steht und somit in die wohl verdiente Winterpause starten kann.

Trotzdem sind die Wachtberger nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung des letzten Spieltags, da der erste Satz trotz einer hohen Führung zu Beginn, durch einige vermeidbare Fehler nur sehr knapp mit 28:26 gewonnen wurde. Das lag vor allem an zu vielen Aufschlagfehlern und der Inkonsequenz im Angriff, wodurch man den Aachenern ermöglichte, sich zwischenzeitlich zurück ins Spiel zu kämpfen.

Im zweiten Satz stabilisierte sich das Wachtberger Spiel wieder und es konnte durch eine konstantere Annahme und Abwehr, abwechslungsreiches Stellspiel und gut platzierte Angriffsschläge, sowie einige gute Aufschläge eine Führung herausgespielt werden, die sich bis zum Ende des Satzes hielt. Somit ging der zweite Satz mit 25:21 ebenfalls an den SVW.

Auch der dritte Satz begann mit einer Führung, die sich durch den gesamten Satz zog. Erst kurz vor Schluss gelang es den Aachenern wieder an die Wachtberger ranzukommen, indem sie in der Abwehr sehr viele Bälle holten und die Wachtberger auch immer öfter an ihrem Block scheiterten. Trotzdem wurde der Satz schließlich mit 25:23 gewonnen und somit stand der 3:0 Sieg fest.

Obwohl die Wachtberger in diesem Spiel nicht die gewünschte gute Leistung der vorherigen Wochen zeigen konnten, stehen wir immer noch verdient auf dem ersten Platz der Verbandsliga.