Team #U13 erreicht Platz 6 bei der Westdeutschen Meisterschaft in Münster

Ein glänzendes Ergebnis. 6.-bestes Team in NRW. Fast wäre es noch mehr geworden.
In der Gruppenphase starteten die Mädels um Trainerin Lilly mit einem ungefährdeten 2:0 gegen den PTSV Aachen Jugendvolleyball. Damit war die Hauptrunde schon erreicht. Im zweiten Spiel gegen den späteren Zweitplatzierten Werdener TB spielten die Wachtbergerinnen in Satz 1 auf Augenhöhe, mussten diesen dann aber knapp abgeben. In Satz 2 setzte sich Werden dann immer mehr durch und gewann sicher.
Im Viertelfinale ging es dann gegen den TSC Münster-Gievenbeck e.V. In der Quali B wurden die Münsteraner schon mal geschlagen. Diesmal gab es leider für Wachtberg eine äußerst knappe Niederlage. 22:25, 22:25. Schade, sonst hätten die Mädels um Platz 1-4 gespielt. So ging es um Platz 5-8. Gegen den RC Borken-Hoxfeld . Ein großer Name im Jugendvolleyball. Aber bei diesem Turnier gegen den SV Wachtberg nicht. 25:11 spielten sich die Mädels in einen Rausch und und auch Satz 2 ging nach Wachtberg.
Also Spiel um Platz 5 gegen den Ausrichter, USC Münster . Auch hier klappte in Satz 1 alles. 25:13 und den 5.Platz vor Augen, wurde der Druck scheinbar zu groß. Münster wurde mit jedem Ball sicherer und bei den Wachtbergerinnen schwanden die Kräfte. Mit 20:25 blieb der Satz in Münster. Im Tiebreak riss dann der Faden bei den Wachtberger Mädels endgültig und sie ergaben sich ihrem Schicksal. 1:15, wenn verlieren, dann richtig.😁
 
Ein toller 6.Platz, auf den ALLE stolz sein können.
Einen großen Dank an den USC Münster für das perfekt ausgerichtete Turnier.
Glückwunsch an Johanna, Mia Juli, Karla, Charlotte, Svea, Mari und Trainerin Lilly

Team #U12 das erste Mal bei der Westdeutschen Meisterschaft

Die Mädels spielten bei der Westdeutschen Meisterschaften in Schwerte ein tolles Turnier. Am Ende wurde es der 10. Platz.
In der Vorrunde verloren die Wachtbergerinnen gegen die späteren 4.-plazierten DJK Sümmern e.V. mit 9:15 und 20:22 👈 und gegen den späteren 6.-plazierten Werdener TB mit 17:19 und 8:15. Damit war man leider schon in der Platzierungsrunde.
Im ersten Spiel gegen den @tusvelen1925 zeigte sich dann das ganze Team in Kämpferlaune . Nach 13:15 und 15:10 stand es 1:1 in den Sätzen. Im Tiebreak wachten die Mädels erst auf als es 2:10 stand . Punkt für Punkt wurde unter großem Jubel aufgeholt. Bei 15:14 hatten die Wachtbergerinnen dann Matchball. Leider wurde der knapp vergeben und Veelen holte sich den Sieg.

Doch von Enttäuschung keine Spur. Mit dem Willen nicht auf dem letzten Platz zu landen, gingen die Mädchen in die letzten beiden Spiele und gewannen 2:0 15:10,15:13 gegen VolleyballVerein Schwerte und 2:0 15:13, 25:12 gegen  SC GW Paderborn Jugend.

Ein toller Erfolg für die Drachenländer Nachwuchsvolleyballer, der noch lange nachwirken wird. Vielen Dank an den @vv_schwerte für das tolle, perfekt ausgerichtete Turnier. 👍 Glückwunsch an: Lina, Ella, Kim, Merit, Ella und Lina

Team #U13II spielt überlegen in der Bezirksliga

Ohne wirklichen Gegner traten die 5 Wachtberger Mädels in der U13 Bezirksliga an. Selbst der einzige Gegner, der ernst zu nehmen war, der Würselener SV, wurde 3 mal souverän besiegt. In 12 Spielen gewannen die Wachtbergerinnen 11 mal und mussten nur das letzte Spiel coronabedingt kampflos abschenken.
Aber auch so, eine perfekte Saison. Die zwei U12 Mädchen werden nächste Saison in die U13 Oberliga aufsteigen und der Rest wird in der U14 Oberliga den Bällen hinterherhechten. Eine großer Sprung, aber bei so viel Trainingsfleiß schaffen die Mädels das.

Glückwunsch an Mia, Charlotte, Karla, Lina und Meret

Team #U14II gewinnt die Bezirksmeisterschaft

Aufgrund des besseren Ballverhältnisses schob sich das Wachtberger U14 Bezirksligateam auf den ersten Platz. Das bedeutet Bezirksmeister. Profitiert haben die Mädchen von dem Verzicht des SSV Nümbrecht, das letzte Spiel durchzuführen.
Eine tolle Saison der 6 Mädchen. Bei nur zwei Niederlagen, die auch noch knapp im Tie-Break verloren wurden, haben es sich die Mädels verdient und werden den Staffelsieg bei einer Pizza gebührend feiern. Die Hälfte des Teams ist noch im U13 Alter und wird nächste Saison in der U14 OL auf Punktejagd gehen. Die 3 Mädels im U14 Alter werden in der Saison 22/23 in einer der zwei U16 Teams pritschen und baggern.

Herzlichen Glückwunsch für dieses tolle Saison an Mia, Sophie, Louisa, Karla, Charlotte und Lena.
Ihr seid klasse.

Drachenländer Volleys – der Underdog der Regionalliga

Die Saison 2021/22 – Eigentlich sollte dieser Abschlussbericht „Am Ende kackt die Ente“ heißen – um Sportmoderator Frank Buschmann zu zitieren. Warum? Lest selbst.

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Als wir Ende Oktober 2021, nach gut einem Jahr ohne Wettkampf, in die neue Spielzeit starteten waren alle top motiviert, die Mannschaften gegen die wir in der Vorrunde Punkte holen müssen gescoutet und die Ziele klar definiert. Mission: Klassenerhalt. Nachdem wir im ersten Spiel gegen die SG Langenfeld vor knapp hundert Zuschauer:innen die ersten drei Punkte auf unser Konto verbuchten, sangen wir unter der Dusche schon Lieder vom Aufstieg. Nun ja, Bescheidenheit ist keine unserer Tugenden.

Mit dem nächsten Gegner, den Damen von PTSV Aachen standen uns dann keine Unbekannten bevor. In den vergangenen Spielzeiten hatten wir uns den ein oder anderen Fight geliefert, mal erfolgreich für die Kaiserstädterinnen, mal erfolgreich für uns. Auch in dieser Partie schien es ein echter Volleyballkrimi zu werden, der sich über fünf Sätze zog. Diesmal mit dem erfolgreicheren Ende für Aachen und zu allem Überfluss kugelte sich unsere Zuspielerin Sarah Prange im Tiebreak den Daumen aus, wodurch sie nicht nur für den Rest dieser Begegnung, sondern bis Ende des Jahres spielunfähig war.

Doch Sarah war nur der Anfang unseres Verletzungspechs. Es folgte Lone Winter, die sich einen knöchernen Kapselabriss im Finger zuzog, Laura Schwarz mit offenem Bruch (im Spiel gegen Düsseldorf) am kleinen Finger und Melina Fischer mit Gehirnerschütterung, um nur die dramatischen Fälle zu nennen und von Coronainfektionen ganz zu schweigen. Hinzu kam, dass unsere letzte verbliebene Mittelblockerin Verena Richter verkündete, dass sie erfreulicher Weise Nachwuchs erwartet und damit auch zum Jahreswechsel die Volleyballschuhe vorerst an den Nagel hängen muss. Wer jetzt aufgepasst hat merkt, Mittelblock und Zuspiel waren zeitweise nicht ganz optimal besetzt.

Trotz der Flexibilität einiger Spielerinnen, die positionsfremd einspringen mussten und Aushilfe durch Damen 2 konnten wir einfach nicht die nötige Leistung abrufen und verpassten die Qualifikation für die Aufstiegsrunde. Nun wurden die Karten neu gemischt. Was uns erwartete waren weite Auswärtsfahren und bislang unbekannte Teams, nur den TuS Herten kannten wir aus unserer ersten Saison in der Regionalliga. Gerade genannten empfingen wir auch direkt im ersten (emotional geladenen) Heimspiel und kassierten eine 0:3 Klatsche. Es folgten einige (kurzfristig) abgesagte Spieltage, was prophezeite, dass sich die Saison wohl über die reguläre Spielzeit hinaus in den Mai ziehen würde. Man könnte meinen, demotiviert von den Niederlagen und Verletzungen der vergangenen Monate und der aussichtslosen Position als Tabellenschlusslicht, wäre die Luft eh schon raus gewesen und die Saison quasi gelaufen. Doch was nun folgte war eine Aufholjagd, wie sie im Buche steht.

Wir besiegten Bielefeld, gleich zwei Mal, gewannen als Underdog gegen Herten, mussten uns gegen Gladbecks Jugendspielerinnen knapp 2:3 geschlagen geben und gegen Lüdinghausen mit einem langen Atem beweisen, dass wir auch Tiebreaks gewinnen können. Nachdem dann gefühlt jede Mannschaft schon Ihre Saison beendet hatte, außer uns, die bis dato auf dem vorletzten Tabellenplatz herumlungerten, besagte die Hochrechnung folgendes: drei Spiele, drei Siege, Schützenhilfe von Düsseldorf und der Klassenerhalt ist uns sicher – aber bloß kein Druck!

Doch wir hatten die Rechnung ohne Gladbeck gemacht, die noch eine Partie gegen den DSC ausstehen hatten. In der Berechnung unseres Best Cases hatte Düsseldorf das Spiel natürlich ohne Punktverlust gewonnen. Aber leider ging das Spiel mit 3:2 an Gladbeck, wonach wir an einem Donnerstagabend kurz nach 22 Uhr dann offiziell abgestiegen waren. Denn rein rechnerisch konnten wir jetzt nicht mehr von den vier (!) direkten Abstiegsplätzen hochrücken. Hinzu kam, dass wir zwar noch einen 3:0 Sieg vor heimischem Publikum einfahren konnten, doch die letzten beiden Partien jeweils 1:3 verloren geben mussten.

Kurz um, uns fehlen letztlich zum Saisonende die nötigen Punkte für den Klassenerhalt in der Regionalliga und wenn kein Wunder geschieht und wir nicht am grünen Tisch die Klasse halten können, gehen die Drachenländer Volleys nächste Saison in der Oberliga an den Start. Doch das liegt noch einige Monate entfernt, jetzt geht’s erst mal in die Sommerpause, in den Sand, während im  Hintergrund schon die Vorbereitungen laufen und Pläne geschmiedet werden. So oder so, ihr werdet von uns hören. In diesem Sinne, auf alles was schön ist, auf uns!