Erneuter Fünf-Satz-Krimi: Ein Punkt gegen den Regionalliga-Absteiger

Für unser zweites Saisonspiel ging es für uns auswärts nach Langenfeld. Mit dem Absteiger aus der Regionalliga wartete direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Unser Ziel war trotzdem klar: Wir wollten mutig auftreten, Druck machen und als Team um jeden Ball kämpfen.

Und genau das zeigte sich bereits im ersten Satz. Von Beginn an entwickelte sich eine enge und hart umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Mit druckvollen und effektiven Angriffen konnten wir immer wieder wichtige Punkte erzielen. Auch in der entscheidenden Phase behielten wir die Nerven und belohnten unseren starken Kampf schließlich mit einem 30:28 und damit der 1:0-Satzführung.

Im zweiten Satz erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Durch eine starke Aufschlagserie ließen wir Langenfeld früh ins Spiel kommen und mussten anschließend einem Rückstand hinterherlaufen. Wir kämpften uns immer wieder heran und versuchten, das Spiel noch einmal zu drehen, konnten den Rückstand aber nicht mehr vollständig aufholen. Mit 21:25 ging der zweite Satz an Langenfeld – 1:1.

Im dritten Satz gelang es uns wieder deutlich besser, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Vor allem mit guten und druckvollen Aufschlägen konnten wir die gegnerische Annahme unter Druck setzen. Gleichzeitig bekamen wir den Mittelblock der Langenfelderinnen besser in den Griff und konnten uns so immer wieder wichtige Punkte erarbeiten. Mit 25:22 entschieden wir den Satz für uns und gingen erneut mit 2:1 in Führung.

Leider konnten wir diesen Schwung nicht mit in den vierten Satz nehmen. Langenfeld zeigte nun vor allem in der Defensive seine Qualität. Immer wieder wurden unsere Angriffe entschärft und auch mit einem starken Block machten es uns die Gastgeberinnen schwer, die Bälle auf den Boden zu bringen. Uns gelang es nicht mehr, genügend Druck im Angriff aufzubauen, sodass der vierte Satz deutlich mit 16:25 an Langenfeld ging.

Damit hieß es – wie schon bei unserem Saisonauftakt – erneut: Tie-Break!

In den entscheidenden fünften Satz starteten wir gut. Wir setzten Langenfeld unter Druck und konnten uns zunächst einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgeberinnen jedoch, uns mit starken Aufschlägen zunehmend unter Druck zu setzen und unseren Vorsprung auszugleichen. Es entwickelte sich ein echter Krimi mit langen Ballwechseln und starkem Kampf auf beiden Seiten.

In der entscheidenden Phase fehlte uns schließlich ein wenig die letzte Konsequenz und Effektivität im Angriff. Gleichzeitig bereitete uns Langenfeld insbesondere mit unkonventionellen Angriffen über die Mitte immer wieder Probleme. Trotzdem gaben wir keinen Ball verloren und kämpften bis zum Schluss. Erst beim Stand von 16:18 mussten wir uns schließlich geschlagen geben.

Damit endet auch unser zweites Saisonspiel mit einer denkbar knappen 2:3-Niederlage. Gegen den Regionalliga-Absteiger aus Langenfeld nehmen wir aber erneut einen verdienten Punkt mit. Gleichzeitig fehlte am Ende nur wenig, um uns für unseren Einsatz mit zwei Punkten und dem Sieg zu belohnen.

Auch wenn wir uns natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht hätten, können wir auf viele gute Phasen aufbauen. Wir haben erneut gezeigt, dass wir kämpfen, als Mannschaft zusammenstehen und auch gegen einen starken Gegner bis zum allerletzten Ball mithalten können.

Jetzt heißt es: weiterarbeiten und beim nächsten Mal einen verdienten Sieg einzuholen.

Kämpferischer Saisonauftakt mit einem Punkt für die Drachenländer Volleys

Zum ersten Saisonspiel der Oberliga 2026/27 empfingen wir die SG CVJM Siegen / VTV Freier Grund bei uns in Wachtberg. Unsere Gegnerinnen kannten wir bereits aus den vergangenen Saisons und wussten daher von Anfang an: Das wird kein leichtes Spiel. Entsprechend war unsere Einstellung klar – wir wollten von Beginn an kämpfen und als Team alles geben.

Und genau so starteten wir auch in die Partie. Im ersten Satz fanden wir direkt gut ins Spiel und konnten mit druckvollen Aufschlägen, einer stabilen Annahme und starken sowie clever platzierten Angriffen überzeugen. So ging der erste Satz souverän mit 25:19 an uns.

Der zweite Satz gestaltete sich deutlich enger. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel. Die Gegnerinnen aus Siegen fanden dabei immer besser ins Spiel und konnten den hart umkämpften Satz schließlich knapp mit 25:23 für sich entscheiden.

Im dritten Satz gelang es uns leider nicht, an unsere Leistung aus dem ersten Satz anzuknüpfen. Siegen setzte uns mit harten Angriffen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig fehlte uns im eigenen Angriff etwas die Konsequenz und es schlichen sich mehr Fehler im Angriff und Aufschlag ein. Somit ging auch dieser Satz mit 25:20 an die Gäste.

Für den vierten Satz war die Ansage unseres Trainers Daniel klar: Druck im Angriff machen, füreinander kämpfen und als Team auftreten. Gesagt, getan!
Es entwickelte sich ein umkämpfter Satz mit langen und intensiven Ballwechseln. Mit starken Blocks, viel Einsatz und vor allem jeder Menge Kampfgeist konnten wir uns am Ende mit 25:23 durchsetzen und den Tie-Break erzwingen.

Im entscheidenden fünften Satz schenkten sich beide Teams erneut nichts. Wir kämpften, kratzten Bälle vom Boden und gaben bis zum letzten Punkt alles. Am Ende hatte Siegen jedoch knapp die Nase vorn und entschied den Tie-Break mit 15:12 für sich.

Damit müssen wir uns zum Saisonauftakt zwar mit 2:3 geschlagen geben, nehmen aus diesem Spiel aber trotzdem einiges Positives mit – und vor allem einen Punkt für die Tabelle. Wir haben bis zum Ende gekämpft, als Team zusammengehalten und gezeigt, dass wir auch nach Rückständen zurückkommen können.

Darauf lässt sich aufbauen.

Sieg gegen den Tabellenführer

In einem packenden Heimspiel feierten die Drachenländer-Volleys einen gelungenen Heimsieg. Gegen den Spitzenreiter STV Hünxe – der nach 14 Spielen mit elf Siegen die Tabelle anführt – zeigten die Wachtbergerinnen eine herausragende Teamleistung. Trotz mehrerer Rückstände behielt die Mannschaft die Nerven und kämpfte sich in jeden Satz zurück. Im dritten Satz konnten die Drachenländerinnen mit großem Kampfgeist den Satz nach 2 knapp verlorenen Sätzen endlich für sich gewinnen. Die Mannschaft agierte konzentrierter, brachte Druck im Aufschlag und zeigte in Angriff und Abwehr den letzten Rest an Zusammenarbeit. Auch im vierten Satz konnte die Dominanz in der eigenen Halle weiter beibehalten werden. Jeder auf und neben dem Feld zeigte dass der SV Wachtberg gewinnen will, deshalb ging der Satz nun auch eindeutig mit 25:17 für die Heimmannschaft aus. Nach 2:2-Satzgleichstand ging es in den alles entscheidenden Tiebreak, in dem Wachtberg noch einmal zulegen konnte. Mit druckvollen Aufschlägen und sicheren Blocks erarbeiteten sich die Gastgeberinnen eine Führung, während Hünxe kämpfte. Besonders beeindruckend war der Zusammenhalt des Teams. In entscheidenden Momenten zeigte sich eine gute Teamleistung und der Wille den Sieg hier Zuhause zu halten und 2 Punkte mitzunehmen. Am Ende krönten die Drachenländerinnen diese kämpferische Geschlossenheit mit einem umjubelten 15:12 im fünften Satz. Mit diesem 3:2-Erfolg gegen den Tabellenführer setzt der SV Wachtberg ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Geschlossenheit, Einsatzwille und Kampfstärke prägten das Spiel und alle, auf Wachtberger Seite , gingen zufrieden aus dem Spiel. Die Wachtbergerinnen feierten ihren Sieg und zeigten einmal mehr, wozu sie als Team fähig sind. Deshalb konnte in der internen MVP Entscheidung auch kein Einzelner, auch wenn Einige ihre Punkteserien hatten, ausgewählt werden und das ganze Team wurde zum MVP ernannt.
Nun freuen wir uns auf die letzten Spiele der Saison und hoffen an die starke Leistung anknüpfen zu können.

Niederlage gegen Aachen zum Abschluss des Jahres

Im letzten Heimspiel vor Weihnachten mussten sich die Drachenländer Volleys des SV Wachtberg dem PTSV Aachen 4 mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte das Team vor heimischem Publikum eine kämpferische Leistung und verabschiedete sich mit einem starken Auftritt vor der Weihnachtspause. Die Aachenerinnen starteten sehr druckvoll in die Partie und stellten die Annahme der Gastgeberinnen mit starken Aufschlägen immer wieder vor große Herausforderungen. Entsprechend knapp ging der erste Satz mit 25:27 aus Sicht der Drachenländer Volleys verloren. Auch im zweiten Durchgang fand das Wachtberger Team nur schwer ins Spiel, während Aachen konsequent punktete und sich den Satz mit 25:16 sicherte.
Ab dem dritten Satz präsentierten sich die Drachenländer Volleys deutlich stabiler und zeigten, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit einer konzentrierten Leistung, variablen Angriffen und verbessertem Aufschlagdruck dominierten sie den Satz klar und gewannen verdient mit 25:12.
Im vierten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften um jeden Punkt, doch in der entscheidenden Phase behielt der PTSV Aachen 4 die Oberhand und entschied den Satz knapp mit 25:23 für sich – und damit auch das Spiel.
Zur wertvollsten Spielerin der Partie (MVP) der Drachenländer Volleys wurde Hanna Steinfels (Nr.19) gewählt. Mit ihren starken und druckvollen Aufschlägen setzte sie die Aachener Annahme immer wieder unter Druck und erzielte dabei beeindruckende zehn Asse.
Vor heimischem Publikum zeigten die Drachenländer Volleys trotz der Niederlage eine engagierte Leistung und nutzen die Gelegenheit, um allen Zuschauern sowie Unterstützern frohe Weihnachten zu wünschen.

Souveräner 3:0 Sieg zum Abschluss der Hinrunde

Am 07.12.2025 empfingen die Drachenländer Volleys den TVE Vogelsang zum Heimspiel in Berkum. Der erste Satz startete etwas holprig – das Team brauchte einen Moment, um richtig ins Spiel zu finden. Nach kurzer Eingewöhnungsphase gelang es den Wachtbergerinnen jedoch, sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Die Mannschaft war hochmotiviert, den positiven Trend aus dem Sieg der vergangenen Woche fortzuführen, und konnte den Satz schließlich mit 25:21 für sich entscheiden.

Mit viel Schwung ging es in den zweiten Satz. Die Drachenländer Volleys starteten stark und setzten sich schnell auf 4:1 ab. Mutige Aufschläge, druckvolle Angriffe und eine geschlossene Mannschaftsleistung sorgten dafür, dass auch Satz zwei ungefährdet mit 25:19 an die Gastgeberinnen ging. Die gute Stimmung – sowohl auf als auch neben dem Feld – zeigte sich in vielen energiereichen Aktionen.

Der dritte Satz ähnelte dem Auftakt: Wieder entwickelte sich ein umkämpfter Spielverlauf, und erneut mussten die Wachtbergerinnen gegen Ende noch einmal voll konzentriert aufspielen. Mit viel Einsatz und klarer Entschlossenheit brachten sie den Satz mit 25:21 nach Hause und machten damit den verdienten 3:0-Sieg perfekt.

MVP des Spiels wurde Außenangreiferin Alina Klevenhaus. Sie überzeugte mit einer durchgehend starken Leistung und platzierte ihre Angriffe präzise in die Lücken der gegnerischen Abwehr. Durch ihre cleveren Schlagentscheidungen und konstanten Punktgewinne war sie ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Teams.

Mit diesem Erfolg sichern sich die Drachenländer Volleys drei wichtige Punkte und blicken voller Zuversicht und Motivation auf die kommenden Spiele.

Drachenländer Volleys gewinnen in Düren

Unser Nachholspiel in Düren – notwendig geworden durch unsere Teilnahme am WVV-Finale – begann vielversprechend. Im ersten Satz fanden wir sofort gut ins Spiel und setzten die Gastgeber mit konstant starkem Aufschlagdruck permanent unter Druck. Düren kam kaum ins eigene Spiel, sodass wir den Satz souverän für uns entscheiden konnten. Der zweite Satz verlief hingegen völlig anders. Düren stellte sich zunehmend besser auf unsere Angriffe ein, während bei uns einige Unkonzentriertheiten Einzug hielten. Die Folge war ein deutlicher Satzverlust mit 16:25. Im dritten Durchgang kämpften wir uns wieder etwas an unsere anfängliche Leistung heran. Das Spiel war nun deutlich ausgeglichener, doch in der Crunchtime hatte Düren das glücklichere Händchen und entschied den Satz knapp mit 26:24 für sich. Um das Spiel noch zu drehen und den Tie-Break zu erzwingen, mobilisierten wir im vierten Satz noch einmal alle Kräfte. Unser Angriff fand erneut zuverlässig den Weg ins Feld, und auch in der Feldabwehr konnten wir zahlreiche Bälle entschärfen. Mit einem deutlichen 25:12 sicherten wir uns den Satzausgleich. Auch im fünften Satz ließen wir nichts mehr anbrennen. Mit konsequentem Druck, stabiler Annahme und variablen Angriffen dominierten wir den Tie-Break und gewannen klar mit 15:8.

Am Ende nehmen wir zwar “nur” zwei Punkte mit – doch im Rückblick auf die vergangenen Wochen können wir eindeutig sagen: Wir sind wieder auf dem Weg zurück!