#whataweekend Damen I – Von neuen Spielzügen bis Bauchmuskelkater vor Lachen.

Die Saisonvorbereitung ist im vollen Gange, sechs neue Spielerinnen im Kader und was könnte da passender sein, als ein Trainingslager ein paar Wochen vor Saisonbeginn. Praktisch um sich aufeinander einzugrooven, Spielzüge zu vertiefen und sich besser kennen zu lernen. Auf die Frage, wo das ganze stattfinden soll, war schnell eine Antwort gefunden, denn Eva will den Heimvorteil ausspielen und lädt in ihre Heimat, die Eifel, ein. So fuhren die Wachtbergerinnen ins knapp 70 Kilometer entfernte Blankenheim #irgendwoimnirgendwo. Trainer Sven und spontan engagierte Co-Trainerin Vanessa hatten ein straffes Programm ausgearbeitet, um die Mädels zum Kochen zu bringen. Neben intensiven Kraftübungen standen auch das erlernen neuer Spielkombinationen und das Verbessern individueller Schwerpunkte auf dem Trainingsplan #vonnixkommtnix. Der erste Trainingstag endete in der Halle gegen 17 Uhr, womit den Mädels der teambildende Teil aber noch bevor stand. Und ich kann an dieser Stelle vorweg nehmen, darin waren wir besonders gut #cliffhanger! Frisch geduscht, satt und schon mit dem ein oder anderen Feierabendbierchen intus ließen die Ladys nichts anbrennen und eroberten die Kirmes im Dorf. Zwölf Flaschen Sekt und einen seltsamen Ohrwurm von „Corduuuuulaaaaa Grüüüüüüüün“ später, lagen gegen 3 Uhr alle in ihren Bettchen #obduunserliedspielsthabeichgefragt. Man könnte sagen, in jeder Hinsicht, ein mehr als gelungener Abend! Aber, wer feiern kann, der kann auch arbeiten, denn es stand noch einiges der Agenda. Jetzt könnte man meinen, nach so einer durchzechten Nacht hört man nur #mimimi von den Girls, aber nix da! Beflügelt von den Ereignissen des vergangenen Abends liefen die Mädels noch mal zu Hochformen auf, forcierten neu erlernte Spielzüge und beendeten mit einer kleinen Yogaeinheit am Nachmittag das Trainingslager in der Eifel. Erschöpft aber ganz happy schauen wir zurück auf ein sehr erfolgreiches Wochenende für das Team auf und neben dem Feld und können den Saisonstart in fünf Wochen kaum noch erwarten #aufalleswasschönistaufuns! An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Vanessa, für deine Unterstützung am Samstag und natürlich ganz besonders an Sven, der es mit so einem Hühnerhaufen nicht immer leicht hat, aber stets versucht, das Beste aus uns rauszuholen, Merci! Unser nächster Programmpunkt in der Vorbereitung steht am kommenden Mittwoch an, wo wir ein Testspiel gegen die Volleyballdamen von LAF Sinzig absolvieren werden. Wie’s da läuft, werden ihr hier erfahren #staytuned!

Damen I – Neuzugang Nummer 5

Und weiter geht es mit dem nächsten Neuzugang. Mit Lone können wir eine junge und talentierte Mittelblockerin für die neue Saison gewinnen. Letztes Jahr noch bei der SG Wittgenstein aktiv, wird sie in der nächsten Saison den Himmel unserer Gegner verdunkeln. Willkommen im Ländchen Lone.

Damen I – Neuzugänge, die erste

Lange habt ihr nichts von uns gehört. Die neue Saison kommt jedoch mit riesigen Schritten näher. Hinter den Kulissen basteln wir fleissig an den Rahmenbedingungen und auch unser Kader nimmt langsam Form an.

Hier möchten wir euch die ersten beiden „Neuzugänge“ Nicole und Janina vorstellen. Beide kommen aus der eigenen Jugend und haben bisher in unserer Damen II gespielt. Echte Neuzänge sind es deshalb nur bedingt. In der Verbandsliga konnten sie auch letztes Jahr schon erste Einsätze verzeichnen, zur kommenden Saison werden sie jedoch fest in der Oberligamannschaft spielen.

 

Wir sind stolz auf unsere gute Nachwuchsarbeit und freuen uns darauf mit euch in der Oberliga anzugreifen.

Damen I: Acht Spiele, acht Siege. 23 von 24 möglichen Punkten!

So sieht die Bilanz der ersten Damenmannschaft des SV Wachtberg in der Verbandsliga zurzeit aus. Am Samstag spielten die Wachtberger gegen den SG SV Neptun/ SG Aachen und gewannen souverän mit 3:0, weshalb der Vorsprung auf den zweiten Platz der Tabelle weiter ausbaut werden konnte und Wachtberg nun mit 8 (in Worten ACHT) Punkten mehr als der AVC Köln immer noch auf Platz 1 steht und somit in die wohl verdiente Winterpause starten kann.

Trotzdem sind die Wachtberger nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung des letzten Spieltags, da der erste Satz trotz einer hohen Führung zu Beginn, durch einige vermeidbare Fehler nur sehr knapp mit 28:26 gewonnen wurde. Das lag vor allem an zu vielen Aufschlagfehlern und der Inkonsequenz im Angriff, wodurch man den Aachenern ermöglichte, sich zwischenzeitlich zurück ins Spiel zu kämpfen.

Im zweiten Satz stabilisierte sich das Wachtberger Spiel wieder und es konnte durch eine konstantere Annahme und Abwehr, abwechslungsreiches Stellspiel und gut platzierte Angriffsschläge, sowie einige gute Aufschläge eine Führung herausgespielt werden, die sich bis zum Ende des Satzes hielt. Somit ging der zweite Satz mit 25:21 ebenfalls an den SVW.

Auch der dritte Satz begann mit einer Führung, die sich durch den gesamten Satz zog. Erst kurz vor Schluss gelang es den Aachenern wieder an die Wachtberger ranzukommen, indem sie in der Abwehr sehr viele Bälle holten und die Wachtberger auch immer öfter an ihrem Block scheiterten. Trotzdem wurde der Satz schließlich mit 25:23 gewonnen und somit stand der 3:0 Sieg fest.

Obwohl die Wachtberger in diesem Spiel nicht die gewünschte gute Leistung der vorherigen Wochen zeigen konnten, stehen wir immer noch verdient auf dem ersten Platz der Verbandsliga.

Sieben auf einen Streich: So, oder so ähnlich gestaltet sich unser Verbandsliga-Märchen!

Auch im 7. Saisonspiel können wir einen Sieg einfahren – gegen den SV Neptun Aachen II mit 3:1 – und bleiben weiterhin Tabellenführer mit einem Vorsprung von 5 Punkten.

Nach einer nicht ganz so optimalen Trainingswoche ging es für uns erneut zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiten. Alle waren sich einig, dass es gegen den Mitaufsteiger ein ähnlich schweres und umkämpftes Spiel werden würde wie im Pokalspiel vergangene Saison. Von Beginn sah man sich, in einer schönen, jedoch sehr kühlen Halle, mit einem Rückstand konfrontiert. Das sonst so dynamische Spiel funktionierte nicht und die Aachenerinnen nutzen geschickt unsere vorhandenen Löcher in der Feldabwehr. Schnell stand es 0:1.

Im zweiten Satz konnten wir von Beginn an eine Zwei-Punkte-Führung aufbauen und bis zum Ende des Satzes halten. Durch geschicktes Anschlagen unseres Blockes blieb der Gegner jedoch steht’s in Schlagweite und glich letztendlich zum 23:23 aus, nur um danach mit 25:24 in Führung zu gehen. Erinnerungen an den umkämpften ersten Satz letzte Woche keimten auf, als wir bis zum Sieg bei 32:30 bewiesen, dass wir in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren können. Nach einigem hin und her konnten wir uns nach hartem Kampf und etlichen Sprints unserer Zuspielerin Melina den zweiten Satz mit 28:26 holen, Satzausgleich 1:1.

Angetrieben durch die unermüdlichen Anfeuerungen seitens unserer Auswechselbank waren wir nun endlich im Spiel und das nach zwei Sätzen. Im dritten Durchgang zeigten wir eine deutlich solidere Leistung; mit verbesserten Aufschlägen und guten Angriffen waren wir von Beginn an einige Punkte vorn. Auch der Block und die Feldabwehr standen nun deutlich stabiler, daraus entstanden noch mehr Möglichkeiten mit Angriffen zu Punkten. Bei 19:10 sah es bereits nach einer klaren Sache aus. Fünf Ballpunkte später war das Polster jedoch deutlich kleiner geworden, also schnell Maria eingewechselt und damit die Annahme und Abwehr stabilisiert, 25:20 und 2:1 für uns.

Drei Sätze gespielt und bereits einen weiteren Tabellenpunkt gesichert, konnten wir uns kontinuierlich steigern. Die Formkurve zeigte auch im vierten Satz nach oben und endlich waren unser Block und unsere Abwehr da. Kurz und knapp 25:19, 3:1!

Nicht zufrieden mit der eigenen Leistung konnten wir uns dennoch in das Spiel kämpfen und letztendlich auch den nächsten Tabellenzweiten besiegen. Die nächste, spielfreie Woche nutzen wir, um den Krankenstand zu verringern, damit am 15.12. wieder alle mit an Bord sein können.

Damen I ist weiterhin ungeschlagen

Bereit, die Ehre des Rübenkrautes in ihrer vorübergehenden Heimspielstätte in Meckenheim auch gegen die Mädels von KT 43 Köln Volleyball 1. Damen zu verteidigen, starteten die Wachtbergerinnen durch druckvolle Aufschläge, eine sichere Annahme und gute Angriffe in den ersten Satz. Schnell hatte man sich einen Vorsprung herausgespielt, den man locker bis Mitte des Satzes halten konnte. Dann waren jedoch auch die Kölnerinnen im Spiel angekommen und holten Punkt für Punkt auf. Okay wieder einen Gang höher geschaltet, waren die Wachtbergerinnen kurze Zeit später wieder ein paar Punkte vorne und hatten den Satz gefühlt schon gewonnen bis….ja bis es plötzlich 21:20 für KT stand, die damit zum ersten Mal in diesem Satz die Führung übernommen und bei 24:23 erstmals Satzball hatten. Diesen und den nächsten konnten die Wachtbergerinnen um ihre gewohnt starke Libera Ricarda Schäfer abwehren und erarbeiteten sich anschließend selbst ihren 1. Satzball. Aber auch die Kölnerinnen blieben cool und standen bei 28:27 wieder kurz vor dem Satzgewinn. Der SV Wachtberg kämpfte in dieser Phase jedoch um jeden Ball und machte schließlich bei 32:30 den Sack zu.

Der 2. Satz verlief zunächst gar nicht im Sinne der Wachtbergerinnen. Ein Aufschlagfehler nach dem anderen machten es den Kölnerinnen leicht im Spiel zu bleiben. Da der SV Wachtberg aber in allen anderen Elementen konstant blieb und Zuspielerin Melina Fischer die Pässe – wie im gesamten Spiel – variabel verteilte, agierten beide Teams dennoch auf Augenhöhe. Dass was den übrigen Wachtbergerinnen im Aufschlag nicht gelang, bügelte die an diesem Tage wieder einmal stark spielende Außenangreiferin Alina Klevenhaus aus, die bei 5:5 an den Aufschlag ging und diesen erst nach dem 11. Punkt für Wachtberg wieder verließ. Da anschließend auch die übrigen Wachtbergerinnen ihre Eigenfehler am Aufschlag abstellten, ging der Satz deutlich an das Heimteam (25:13).

Hui der Satz ging jetzt aber doch sehr schnell….Schon hatte die Verfasserin dieses Berichtes Sorge, dass das Radler nach Spielende evtl. noch nicht ausreichend gekühlt sein könnte. „Wenn wir jetzt im 3. Satz gewinnen, trinke ich das Radler auch gerne warm“ lautete jedoch die Ansage von Inga Rink vor Beginn des 3. Satzes. Mhhh ganz so eindeutig wie im 2. Satz ging es aber leider doch nicht weiter. KT steigerte sich wieder in Annahme und Abwehr und spielte auch im Angriff wieder variabler. Die Wachtbergerinnen bauten hingegen vermehrt Eigenfehler ein und auch das Paradeelement, der Auschlag, war nicht mehr so effektiv. Die Folge war ein deutlicher Vorsprung der Kölnerinnen (13:17).
Mit Maria Dechant zur Verstärkung der Annahme und Abwehr sowie mit Inga Rink und Alina Klevenhaus am Aufschlag läuteten die Wachtbergerinnen aber eine fulminante Aufholjagd ein mit der wohl niemand mehr gerechnet hätte. Das Block- und Abwehrtraining der vergangenen Wochen machten sich in dieser Phase mehr als bezahlt, den Mittelblockerinnen Mareike Riebau und Verena Richter gelangen wichtige „Killerblocks“ und bei 20:20 war der SV wieder im Spiel. Aber die Kölnerinnen waren nicht gewillt, jetzt aufzugeben. Kurze Schreckenssekunde beim gelegten Ball von KT zum 23:23 bei dem Libera Ricarda Schäfer und Inga Rink ineinanderrauschten wobei der Finger der Diagonalspielerin etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber keine Zeit zum Jammern…nur noch 2 Punkte zum Sieg. Ein Monsterblock später hatte Wachtberg Matchball und getreu nach dem Motto „nur die Harten kommen in den Garten“ servierte Zuspielerin Melina Fischer auf Inga Rink, die diesen kompromisslos verwandelte.

Juhuuu gewonnen und nach wie vor Tabellenführer….verrückt….so kann es weitergehen. Saisonziel ist und bleibt der Klassenerhalt und da ist der Aufsteiger derzeit auf einem sehr guten Weg.

Danke an alle Zuschauer, Martin und Dennis für die Musik und Lea fürs Anschreiben.