Erfolgreichs Testspiel gegen die Mittelrheinvolleys

Die Saisonvorbereitung für die zweite Saison in der Volleyball Regionalliga West läuft bereits seit vier Wochen. Vergangenen Mittwoch stand endlich das erste Testspiel auf dem Programm, nebenbei auch das erste Spiel das die Damen seit dem durch Corona verursachten Saisonabbruch im vergangenen Oktober.

Drei Spielerinnen haben die Drachenländer Volleys vor der neuen Saison verlassen. Hanna Steinfels wechselt nach nur einer Saison zurück zum TSV Bayer Leverkusen in die 3. Bundesliga, Anya Popkov zieht es zum Studium nach Berlin und Kapitänin Anne Birkendahl legt aus privaten Gründen eine Pause sein. Neu im Team ist Chiara Lück, die Diagonalangreifern wechselt vom Zweitligisten SSF Fortuna Bonn nach Wachtberg.

Zu Gast zum Testspiel war die zweite Mannschaft des neuen Erstligisten VC Neuwied, die nächste Saison in der Parallelstaffel, der Regionalliga Südwest, auf Punktejagd gehen wird. In den ersten Ballwechseln war die lange Spielpause deutlich zu sehen, viele leichte Fehler und zögerliche Spielzüge ließ die Neuwiederinnen schnell auf 7:2 enteilen. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel der Drachenländer Volleys jedoch immer ruhiger und zielstrebiger, kurz vor dem Ende wurde der Gegner noch abgefangen und somit der erste Satz gewonnen.

Von den folgenden vier Sätzen konnten die Wachtberginnen weitere drei Sätze teils deutlich für sich entscheiden, dabei zeigten sie bereits eine sehr gute Frühform für die Frühphase der Saison. Die Vorgaben des Trainers mit viel Spaß wieder erste Erfahrungen im Spielbetrieb zu sammeln konnte hervorragend umgesetzt werden, dazu ein 4:1 Sieg im Testspiel.

Nach einem Trainingslager in der Eifel geht es weiter mit dem Testspiel am 25. September gegen den TuS Herten. Ob und wie Zuschauer erlaubt sein werden erfahrt ihr rechtzeitig.

SV Wachtberg stellt die Mannschaft und die Spielerin des Jahres 2020

Auch ohne aktiven Sport haben wir etwas zu feiern und zeigen wieder einmal, dass der Volleyballsport beim SV Wachtberg ein großes Aushängeschild für die Region ist.

Die Entscheidung bei der Sportlerwahl ist gefallen – die Sieger stehen fest. Die Leserinnen und Leser wählten den Golfer Nick Bachem aus Neunkirchen-Seelscheid zum Sportler des Jahres 2020. Bei den Frauen setzte sich Volleyball-Spielerin Ricarda Schäfer durch; und deren Mannschaft, der SV Wachtberg, gewann in der Kategorie Mannschaft des Jahres“. Obwohl das Jahr 2020 zum großen Teil von Corona geprägt war, gab es im Januar und Februar vor der Pandemie und vor allem auch im Sommer gleich mehre Monate lang für die Aktiven die Möglichkeit, sich im Wettkampf zu messen.

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0:3 gegen Aachen, in Bonn

Letzte Woche bereiteten sich die Drachenländer Volleys mit Ausblick auf ein etwas anderes Wochenende auf das Spiel gegen die zweite Mannschaft des PTSV Aachens vor. Lange war nicht klar ob Trainer Sven Maxeiner am Samstag uns von der Seitenlinie coachen kann. Dazu kam die bis dato unbekannte Halle des SSF Bonn, beides machte der Mannschaft die Vorbereitung nicht einfacher. Doch der negative Coronatest des Trainers kam rechtzeitig und so standen die Mädels, wie immer mit viel Motivation und lauten Anfeuerungsrufen von der Bank, am Samstag auf dem Feld gegen den PTSV Aachen.

Im ersten Satz konnte bis zur „Crunsh-Time“ Kopf an Kopf mit der gegnerischen Mannschaft gespielt werden. Eine stabile Annahme, ein präzises Zuspiel und ein druckvoller gestaltete das Spiel ausgeglichen.  Der Satz schien schon gewonnen, jedoch fehlte gegen Ende den Wachtbergerinnen das Durchsetzungsvermögen und wieder einmal der Mut, sodass der Satz ging mit 26:24 an die Gäste.

Obwohl der Wille immer noch vorhanden war das Spiel noch einmal zu drehen, spielten die Wachtbergerinnen einen unbeständigen zweiten Satz mit vielen Eigenfehlern. Dieser  ging dann schlussendlich etwas deutlicher als der vorherige Satz mit 25:18 an die starken Gäste aus Aachen.

Der dritte und damit auch letzte Satz war geprägt von vielen Fehlern, ob in der Annahme, dem Zuspiel oder dem Angriff, nichts wollte mehr gelingen. Letztendlich stand eine doch klare 0:3 Niederlage gegen den neuen Tabellenführer der bisher alle seiner sechs Spiele gewinnen konnte.

Etwas geknickt, aber positiv gestimmt auf das nächste Spiel, machen sich die Mädels nächstes Wochenende (falls Corona dies zulässt) auf zum direkten Tabellennachbarn SC Union Lüdinghausen. Dort wollen dort endlich wieder siegen und 3 Punkte ins Drachenfelser Ländchen holen.

Knappe Niederlage in Essen

Nachdem das Spiel letzte Woche gegen Freier Grund leider Corona bedingt abgesagt werden musste, freute sich die erste Damenmannschaft des SV Wachtberg deshalb umso mehr, dass das Spiel gegen den VV Humann Essen stattfinden konnte.

Hochmotiviert starteten die Drachenländer Volleys in den ersten Satz und konnten sich durch eine stabile Annahme, platzierte und druckvolle Aufschläge und Angriffe eine kleine Führung herausspielen, die bis zum Ende des Satzes gehalten werden konnte, weshalb der erste Satz mit 25:22 an Wachtberg ging.

Trotz der guten Stimmung auf und vor allem neben dem Feld, schlichen sich nun immer mehr Fehler in das Spiel der Wachtberger ein, während Essen immer besser ins Spiel fand. Deshalb ging der zweite Satz ziemlich deutlich mit 25:12 an die Gastgeberinnen.

Auch im dritten Satz, den Essen knapp mit 25:23 für sich entscheiden konnte, war das Wachtberger Spiel geprägt von zu vielen Eigenfehlern im Aufschlag und einigen Problemen in Block und Abwehr.

Im letzten Satz stabilisierte sich das Spiel der Drachenländer Volleys wieder und es wurde eine 5 Punkte Führung herausgespielt. Umso ärgerlicher ist es, dass der Satz trotz zahlreicher Satzbälle nicht gewonnen wurde, da die Wachtbergerinnen den entscheidenden Punkt nicht machten. So ging der Satz nach einem harten Kampf auf Augenhöhe, einer roten Karte für den gegnerischen Trainer und vielen langen Ballwechseln mit 33:31 an den VV Human Essen und der SV Wachtberg musste sich etwas unglücklich mit 3:1 geschlagen geben.

MVP wurde sehr verdient die Wachtberger Libera Ricarda Schäfer, die in der Annahme sehr konstant spielte und in der Abwehr jeden Ball kratzte. Nächste Woche erwartet der SV Wachtberg den PTSV Aachen II Spiel in Bonn.

SV Wachtberg sichert sich einen Punkt beim Tabellenführer TV Hörde

Am fünften Spieltag in der Regionalliga reiste der SV Wachtberg nach Dortmund zum TV Hörde, der nach 3 Spielen noch keinen Satz abgegeben hatte, in der Tabelle Platz 1 belegte und somit als sehr starker eingeschätzt wurde.

Beide Mannschaften fanden gut ins Spiel, sodass der erste Satz ausgeglichen verlief. Durch druckvolle Aufschläge und Angriffe, wenige Eigenfehler und eine gute Abwehrarbeit erarbeitete sich der SV Wachtberg einen Zwischenstand von 23:20. Leider ging dieser erste Satz durch einige Fehler auf Wachtberger Seite und die nötige Konstanz des TV Hörde mit 25:23 an die Gastgeber.

Trotz dieses Rückschlags kämpften sich die Wachtberger Mädels zurück ins Spiel. Durch direkte Angriffspunkte, gute Block- und Abwehrarbeit sowie starke Aufschläge gingen die zwei folgenden Sätze an den SV Wachtberg (25:21, 25:23). Dies waren die ersten beiden Satzverluste für Hörde.

Im vierten und fünften Satz zeigte der TV Hörde, warum er nicht zu Unrecht den obersten Tabellenplatz belegt. Nach vielen umkämpften Ballwechseln und starkem Spiel auf beiden Seiten mussten sich die Wachtberger mit einem 2:3 geschlagen geben (19:25, 11:15).

Trotzdem ein super Spiel, welches Lust auf mehr macht. Most Valuable Player wurde Sarah Prange, die mit Ihrem variablen Zuspiel unsere Angreifer immer gut in Szene setzen konnte.

Knappe Niederlage in Herten

Am Sonntag, einen Tag nach unserem ersten Sieg, stand für uns die Fahrt nach Herten an. Gut gelaunt und voller Freude starteten wir ins Spiel. Leider fing dieses katastrophal an und wir hatten schnell mit 0:6 einen ordentlichen Rückstand. Den holten wir dann aber bis zum 12:12 wieder auf und konnten schließlich gut gegen den Meisterschaftsfavoriten mithalten.  Am Ende hatten wir dann aber doch mit 22:25 das Nachsehen.

Im 2. Satz spielten wir auch wieder ordentlich mit, mussten aber auch hier, nach zwischenzeitlicher 22:21 Führung, wieder den Kürzeren ziehen (23:25).

Im letzten Satz konnten sich unsere Gegner früh absetzen, doch durch einen wunderbaren Zwischenspurt holten wir auch hier wieder auf. Die Crunchtime haben wir dann aber leider wieder verdattelt (21:25). Schlussendlich haben wir in diesem Spiel schön mitgespielt und gezeigt das wir in der Liga mithalten können. Leider haben wir es nicht geschafft in den entscheidenden Phasen den Sack zuzumachen und standen uns dann leider selbst im Weg.

Lehrreich war das Wochenende auf jeden Fall und in 2 Wochen gegen Hörde wollen wir dann den Angsthasen Zuhause lassen und die nächsten Punkte holen.