Drachenländer Volleys – Oberliga

Derbe Niederlage im Heimspiel gegen den MTV Köln

Das dritte Spiel der Drachenländer Volleys endete nach nur 78 Minuten mit einer klaren 0:3 Niederlage gegen den MTV Köln, welcher damit zu einem Topfavourit auf die Meisterschaft  wird.

Kurz vor Spielbeginn erfolgte noch die symbolische Übergabe der neuen Trikots durch den Geschäftsführer der Enewa, die neben der Raiffeisenbank Voreifel und der Care Concept AG das Trikot der aktuellen Saison schmücken.

Wie auch in den ersten beiden Spielen finden sich einige Spielerinnen im Urlaub, sodass das Trainerteam Maxeiner / Richter weiterhin nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen konnten. Schon vor Spielbeginn war klar, dass es kein einfaches Spiel werden würde, im letzten Jahr verpassten die großgewachsenen Kölnerinnen den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp.  Von Beginn an waren die Wachtbergerinnen unter Druck und Köln konnte mit guten Aufschlagen und schnellen Angriffen Punkten. Beeindruckt von der Wucht des Gegners konnte das eigene Spiel nicht aufgezogen werden und für jeden eigenen Punkt erzielten die Kölnerinnen zwei. Dementsprechend deutlich ging der erste Satz mit 13:25 verloren.

Im zweiten Satz gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichener, mit einigen guten Aufschlägen und Angriffen konnten sich die Wachtbergerinnen im Spiel halten bis sie beim Stand von 15:15 zwei Aufschlagserien kassierten welche den Satz schnell beendeten (16:25).

Der dritte Satz gestaltete sich analog zu Satz zwei, nach anfänglich ausgeglichenem Spiel zogen die Kölner ab Satzmitte weg und konnten den Satz 25:19, und somit das Spiel mit 3:0 gewinnen.

Sichtlich geknickt gehen die Wachtbergerinnen in die Herbstferien, am 15.9. steht dann das Auswärtsspiel beim PTSV Aachen IV an. Bis dahin wird weiter an den aufgedeckten Schwachstellen gearbeitet um dann die nächsten 3 Punkte einzufahren.

/ Damen, Damen, Damen I, Oberliga

Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Vergangenen Sonntag feierten die Drachenländer Volleys  beim Gastspiel in Dormagen ihren zweiten Sieg. Die Gastgeberinnen aus Dormagen verpassten letzte Saison den Aufstieg in die Regionalliga denkbar knapp und zeigten mit guter Stimmung in der Halle, dass Sie heiß waren einen Sieg einzufahren. Die Volleyballerinnen des SV Wachtberg machte Ihnen aber einen Strich durch die Rechnung.

Der erste Satz startete durchwachsen mit einerseits konstanten, sicheren Phasen und andererseits verschenkten Punkten durch fehlende Absprachen und Eigenfehler. Die Dormagenerinnen konnten sich am Schluss behaupten und den ersten Satz knapp mit 25:23 gewinnen.

Im zweiten Satz starteten die Wachtbergerinnen mit der gleichen Starting Six, jedoch in einem anderen Läufer, sodass die gegnerischen Angreiferinnen neue Blockspieler vor sich hatten. Dieser taktische Kniff zeigte Wirkung, mit druckvollen Angaben und Angriffen, starken Block- und Abwehraktionen ging der zweite Satz eindeutig mit 25:16 an den SV Wachtberg.

Ein sehr gutes Zusammenspiel, sichere Angaben und eine solide Blockabwehr führten zu einigen Problemen auf Seite der Dormagenerinnen.  Satz Drei ging somit ebenfalls verdient mit 25:19 an Wachtberg.

Im vierten Satz konnte sich Dormagen mit einigen glücklichen Aktionen früh einen Vier-Punkte-Vorsprung erarbeiten, dem die Drachenländer Volleys lange hinterherliefen. Kurz vor Satzende wurde der Vorsprung egalisiert, um den Sack zuzumachen reichte es jedoch nicht mehr. Die sehr aufmerksame Feldabwehr der Gegner konnten die letzten Angriffe im Spiel halten, weshalb der vierte Satz knapp mit 24:26 an Dormagen ging.

In einem spannenden Tiebreak setzte sich der SV Wachtberg verdient mit 15:12 durch und konnte nach zwei Stunden den zweiten Sieg im zweiten Spiel bejubeln.

Der „Crunchtime-Fluch“ ist damit für diese Saison gebrochen, denn die Wachtbergerinnen zeigten im Gegensatz zu letzter Saison, dass sie auch in knappen Situationen die Nerven behalten können.

Wir freuen uns, dass unsere Nr. 7, Verena Richter, nach nur knapp 3 Monaten Babypause ihr Comeback feiern konnte und auch in Zukunft wieder für uns auf dem Spielfeld stehen wird.

Wir danken den mitgereisten Zuschauern für ihre tatkräftige Unterstützung.

Für die Wachtbergerinnen schlugen auf: Lone Winter, Laura Schwarz, Melina Fischer, Ricarda Schäfer, Nicole Mantel, Verena Richter, Sarah Prange, Freya Brosch, Alina Klevenhaus, Carolin Frey

/ Damen, Damen, Damen I, weibliche Jugend

Erfolgreicher Start in die Oberliga

Mit einem 3:1 Sieg vor heimischem Publikum starteten die Drachenländer Volleys erfolgreich in die neue Saison

Nach einer intensiven Vorbereitung mitsamt Trainingslager, Vorbereitungsturnieren und Testspielen war es am Samstagabend endlich soweit. Für die Drachenländer Volleys stand das erste Saisonspiel gegen die SG Rodt-Müllenbach an.

Als Absteiger aus der Regionalliga wurde dem SV Wachtberg gegenüber dem gegnerischen Verbandligaaufsteiger klar die Favoritenrolle zugesprochen. Doch konnte der SVW dieser Rolle gerecht werden?

Leider erreichte die Spielerinnen am Freitagabend zunächst eine Hiobs-Botschaft. Trainer Maxeiner wird sein Team aufgrund eines positiven Corona-Tests nicht von der Seitenlinie unterstützen können. Das Amt des Trainers übernahm kurzerhand die Mittelblockerin Verena Richter und führte das Team mit ihrer ruhigen Art und ihren wertvollen Tipps und Hinweisen zum Sieg.

Bei guter Stimmung in der Halle starteten die Volleyballerinnen des SV Wachtbergs hochmotiviert, aber etwas nervös in den ersten Satz. Mit wenigen Eigenfehlern, hohem Aufschlagdruck und einer stabilen Annahme konnten sie sich so mit einem Zwischenstand von 16:11 gegen die SG Rodt-Müllenbach absetzen. Doch dann kämpfte sich der Gegner nach und nach zurück ins Spiel. Die Angriffseffektivität der Drachenländer Volleys ließ nach und es schlichen einige Ungenauigkeiten und Abstimmungsprobleme in der Annahme ein, sodass der erste Satz mit einem Endstand von 22:25 an die SG Rodt-Müllenbach abgegeben wurde.

Interimstrainerin Richter fing ihre Spielerinnen in der Satzpause mit motivierenden Worten auf. “Wir sind das deutlich bessere Team. Das müssen wir jetzt nur noch zeigen. Seid selbstbewusst und mutig und habt Spaß am Spiel!”. Nach dieser Ansage starteten die Drachenländer Volleys erfolgreich in den zweiten Satz. Insbesondere die Aufschläge der Zuspielerin Sarah Prange verschafften dem SVW einen Vorsprung von mehreren Punkten direkt zu Satzbeginn. Mit neuem Selbstbewusstsein wurden die Angriffe überlegter und effektiver, die Annahme stabiler und auch die Abstimmungsprobleme weniger. Zum Ende des zweiten Satzes schlich sich dann jedoch wieder Nervosität ein und der Gegner kämpfte sich zurück ins Spiel. Trotzdem konnten die Volleyballerinnen des SV Wachtbergs den Satz mit einem Endstand von 25:23 gewinnen. Hier sei die Außenangreiferin Alina Klevenhaus zu nennen, die in dieser Phase wichtige Punkte erzielte.

In den nächsten zwei Sätzen war von Nervosität und Unsicherheit nichts mehr zu spüren. Mit guter Stimmung, wenigen Eigenfehlern und zunehmender Effektivität wurden beide Sätze gewonnen (25:14; 25:21) und der SVW sicherte sich seine ersten drei Punkte in der Oberliga.

Freudestrahlend, erleichtert und auch ein bisschen stolz wurde der Sieg mit Pizza und dem ein oder anderen Kaltgetränk gefeiert. Wir nehmen die gute Stimmung mit in eine weitere Trainingswoche und freuen uns auf unser nächstes Spiel am kommenden Sonntag auswärts gegen den TSV Bayer-Dormagen!

/ Damen, Damen, Oberliga
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