Drachenländer Volleys – Oberliga

Erfolgreicher Start in die Oberliga

Mit einem 3:1 Sieg vor heimischem Publikum starteten die Drachenländer Volleys erfolgreich in die neue Saison

Nach einer intensiven Vorbereitung mitsamt Trainingslager, Vorbereitungsturnieren und Testspielen war es am Samstagabend endlich soweit. Für die Drachenländer Volleys stand das erste Saisonspiel gegen die SG Rodt-Müllenbach an.

Als Absteiger aus der Regionalliga wurde dem SV Wachtberg gegenüber dem gegnerischen Verbandligaaufsteiger klar die Favoritenrolle zugesprochen. Doch konnte der SVW dieser Rolle gerecht werden?

Leider erreichte die Spielerinnen am Freitagabend zunächst eine Hiobs-Botschaft. Trainer Maxeiner wird sein Team aufgrund eines positiven Corona-Tests nicht von der Seitenlinie unterstützen können. Das Amt des Trainers übernahm kurzerhand die Mittelblockerin Verena Richter und führte das Team mit ihrer ruhigen Art und ihren wertvollen Tipps und Hinweisen zum Sieg.

Bei guter Stimmung in der Halle starteten die Volleyballerinnen des SV Wachtbergs hochmotiviert, aber etwas nervös in den ersten Satz. Mit wenigen Eigenfehlern, hohem Aufschlagdruck und einer stabilen Annahme konnten sie sich so mit einem Zwischenstand von 16:11 gegen die SG Rodt-Müllenbach absetzen. Doch dann kämpfte sich der Gegner nach und nach zurück ins Spiel. Die Angriffseffektivität der Drachenländer Volleys ließ nach und es schlichen einige Ungenauigkeiten und Abstimmungsprobleme in der Annahme ein, sodass der erste Satz mit einem Endstand von 22:25 an die SG Rodt-Müllenbach abgegeben wurde.

Interimstrainerin Richter fing ihre Spielerinnen in der Satzpause mit motivierenden Worten auf. “Wir sind das deutlich bessere Team. Das müssen wir jetzt nur noch zeigen. Seid selbstbewusst und mutig und habt Spaß am Spiel!”. Nach dieser Ansage starteten die Drachenländer Volleys erfolgreich in den zweiten Satz. Insbesondere die Aufschläge der Zuspielerin Sarah Prange verschafften dem SVW einen Vorsprung von mehreren Punkten direkt zu Satzbeginn. Mit neuem Selbstbewusstsein wurden die Angriffe überlegter und effektiver, die Annahme stabiler und auch die Abstimmungsprobleme weniger. Zum Ende des zweiten Satzes schlich sich dann jedoch wieder Nervosität ein und der Gegner kämpfte sich zurück ins Spiel. Trotzdem konnten die Volleyballerinnen des SV Wachtbergs den Satz mit einem Endstand von 25:23 gewinnen. Hier sei die Außenangreiferin Alina Klevenhaus zu nennen, die in dieser Phase wichtige Punkte erzielte.

In den nächsten zwei Sätzen war von Nervosität und Unsicherheit nichts mehr zu spüren. Mit guter Stimmung, wenigen Eigenfehlern und zunehmender Effektivität wurden beide Sätze gewonnen (25:14; 25:21) und der SVW sicherte sich seine ersten drei Punkte in der Oberliga.

Freudestrahlend, erleichtert und auch ein bisschen stolz wurde der Sieg mit Pizza und dem ein oder anderen Kaltgetränk gefeiert. Wir nehmen die gute Stimmung mit in eine weitere Trainingswoche und freuen uns auf unser nächstes Spiel am kommenden Sonntag auswärts gegen den TSV Bayer-Dormagen!

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