Knappe Heimniederlage gegen Dormagen

Am Samstag durften wir endlich wieder in heimischer Halle zum ersten Spiel des Jahres gegen die 1. Damenmannschaft des TSV Dormagen antreten. Die Vorfreude war groß und auch der Wille mit einer guten Leistung drei Punkte zu erspielen.

Die Stimmung im Team war gut und wir starteten im ersten Satz direkt mit einer großzügigen Führung. Dormagen hielt gut dagegen, jedoch konnten wir die Führung souverän bis zum Ende des Satzes verteidigen und gewann diesen mit 25:18 Punkten.

Der zweite Satz begann sehr ausgeglichen und wir behielten die gute Stimmung bei. Jedoch konnten wir an unsere Leistung im ersten Satz nicht anknüpfen und verlieren den zweiten Satz knapp gegen stark aufspielende Mädels des TSV mit 23:25 Punkten.

Im dritten Satz mussten wir wieder eine Schüppe drauf legen, um unsere Stärke unter Beweis zu stellen. Leider gelang uns dies nur phasenweise. Durch etwas weniger Druck im Aufschlag und Angriff und mehr eigenen Fehlern verlieren wir auch den dritten Satz mit 24:26 Punkten.

Alles oder nichts. Um nicht ohne Punktgewinn aus dem Spiel zu gehen, mussten wir nun alles geben.  Mit einer verbesserten Block-Abwehr und mehr Konzentration gelang es uns mit einer guten Teamleistung den vierten Satz mit 25:20 Punkten unser Eigen zu nennen.

Tie-Break war also angesagt. So groß die Freude über den Punktgewinn und die Chance das Spiel doch noch zu gewinnen, konnten wir nicht gegen den starkt aufspielenden TSV mithalten und gerieten schnell in Rückstand. Bis zum Ende des Satzes konnten wir diesen nicht aufholen und verlieren auch diesen Satz mit 15:7 Punkten und somit das Spiel in 2:3 Sätzen.

Wir gratulieren dem TSV Dormagen und bedanken uns für ein spannendes Spiel.

SV Wachtberg II macht das Double klar

Nach dem Titel bei den Stadtmeisterschaften in Bonn holen die Bezirksligadamen aus Wachtberg auch den Sieg beim Kreispokal des Volleyballkreises Bonn.

Selbstbewusst und stolz – das beschreibt die Stimmung bei der zweiten Damenmannschaft derzeit wohl am besten. Das Team, das ausschließlich aus Jugendspielerinnen besteht und dessen Fokus zu Saisonbeginn verstärkt auf den Jugendspieltagen mit Blick auf die Qualifikationsrunden zur Westdeutschen Meisterschaften lag, hat wohl einen Lauf. Die Stadtmeisterschaften in Bonn sollten eigentlich als Vorbereitungsturnier dienen. Nach der Sommerpause, in der die Spielerinnen verstärkt Athletiktraining absolvieren oder, so wie Außenannahmespielerin Edda Joeris, auf den landesweiten Beachturnieren aufschlagen, dauert es erfahrungsgemäß ein paar Wochen, bis alle Abläufe wieder optimal aufeinander abgestimmt sind. Ende August klappte es aber schon richtig gut und die U20/Damen 2 krönte sich zu Stadtmeisterin in der Kategorie „Landesliga bis Oberliga“.

Seit sechs Spielen sind sie nun auch in der Bezirksliga ungeschlagen; trotz der Doppel-, derzeit sogar Dreifachbelastung. Denn mit dem Jugendspielbetrieb und dem Kreispokal finden noch zwei weitere Wettbewerbe parallel statt. Am letzten Wochenende gelang es dem Team um Diagonalangreiferin Amelie Doms sogar, dem bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Marmagen/Nettersheim drei Punkte abzuknöpfen. So bleibt der Anschluss an die Tabellenspitze erhalten; für den Aufstieg in die Landesliga sind die Wachtbergerinnen aber auf Schützenhilfe angewiesen.

Im Wettbewerb mit den Gleichaltrigen (U20) sieht das anders aus: Für die erste von zwei Qualifikationsrunden in Richtung Westdeutsche Meisterschaften sind die Jugendlichen bereits qualifiziert; der Weg soll dort aber natürlich nicht zu Ende sein. Auch in allen anderen Altersklassen ab der U13 sicherten sich die Volleyballerinnen aus dem Drachenland einen Startplatz in der Quali A. Im Verein sind alle Mannschaften miteinander vernetzt. Mittelblockerin Inga Joeris gibt ihr Volleyballwissen bereits an die Kleinen weiter und Johanna Müller darf neben ihrer eigenen Trainerin erste Erfahrungen im Spielbetrieb der Oberliga machen. Nicht zuletzt die Früchte dieser guten Jugendarbeit zeigen, warum der SV Wachtberg sich im Volleyballkreis Bonn einen Namen gemacht hat.

Auch die aktuellen Titelträgerinnen des Kreispokals kommen aus Wachtberg.

Mit Carlotta Havenstein führt eine waschechte Wachtbergerin in der zweiten Damenmannschaft Regie. Der Zuspielerin, die aus Pech kommt, gelang es in der vergangenen Woche im Finalspiel wieder einmal, ihre Angreiferinnen auf allen Positionen in Szene zu setzen. Gegen den SV Vorgebirge, der im Viertelfinale auf Wachtbergs vierte Damenmannschaft traf, hatten sich die Annahmespielerinnen mit ihrer Chefin, Libera Emma Marus, nach einem Satz (17:25) an die Gegebenheiten der kleinen Halle gewöhnt und zeigten eine nahezu fehlerfreie Leistung. Antonia Schmidt konnte nach ihrer verletzungsbedingten Pause an ihre Leistungen auf der Außen-Annahme-Position anknüpfen, Chiara Sträter zeigte Präsenz im Block und Mittelblockerin Stella Hetzel erwischte einen Sahnetag im Aufschlag, sodass sich die Satzergebnisse sehen lassen können: 25:10, 25:17, 25:12. Trainer Philipp Richter lobte, wie gut sich die jungen Talente auf ihr Niveau zurückgekämpft haben. „Wir freuen uns, dass sich unsere Schützlinge heute Abend mit dem Titel der Kreispokalsiegerinnen belohnen konnten. Ein großer Dank gilt natürlich auch allen mitgereisten Fans und den Eltern, die Woche für Woche ihre Jugendlichen zu Training und Spieltagen fahren und so lautstark anfeuern“, so Verena Richter, die die jungen Sportlerinnen mit ihrem Mann gemeinsam mittlerweile im fünften Jahr trainiert. „Die Unterstützung der Eltern in diesem Maße ist nicht selbstverständlich und dennoch so wichtig.“

Im Halbfinale schlugen die Jugendlichen den Ligakonkurrenten der SSF Fortuna Bonn, im Viertelfinale hatte der Landesligist Meckenheimer SV gegen den SV Wachtberg das Nachsehen. Mit ihren Teamkameradinnen darf sich auch Annahmespielerin Lotti Schulz über die neuen Rucksäcke freuen, die der Verein als Belohnung  für die sehr guten Leistungen spendierte.

Auch Abteilungsleiter Michael Lämmel, der am selben Abend auf der Jahreshauptversammlung des Vereins wiedergewählt wurde, ist stolz auf das „Double“

2:3 Heimniederlage bringt die Tabellenführung

Trotz der Unterstützung von gut 50 Fans gelang es den Drachenländer Volleys am Samstagabend nicht, eine 2:0 Satzführung gegen den PTSV Aachen III nach Hause zu bringen (25:16, 25:22).

In ungewohnter Manier setzten die Wachtbergerinnen Ihren Gegner von Beginn an unter Druck nach bereits 20 Minuten stand es 1:0. Auch der zweite Satz begann ähnlich druckvoll und die meisten Zuschauer hatten sich bereits auf ein schnelles Spiel eingestellt.

Die Aachenerinnen, die anderthalb  Sätze brauchten, um ins Spiel zu finden, zeigten jedoch ab Mitte des zweiten Satzes ihr volleyballerisches Können, sodass es zu einen Spiel auf Augenhöhe kam. Immer wieder erarbeiteten die Gastgeberinnen in Satz drei sich zwar kleine Führungen, welche sie aber nicht bis zur Ziellinie halten konnten. Auch die geschenkte Auszeit, als beim 20:24 in Satz 3 dem Schiedsrichter die Flasche vom Bock fiel, konnte nicht zum Glück verhelfen (20:25).

Satz vier dann zwar hochmotiviert und mit guter Stimmung, am Ende konnten sich die Damen auch Wachtberg aber nicht mit 3 Punkten belohnen (23:25).

Nicht zuletzt durch ihre wichtige Aufschlagserie im fünften Satz zur zwischenzeitlichen 12:11 Führung durfte sich unsere Außenangreiferin Lone Winter mit der teaminternen MVP-Medaille schmücken, auch in den Sätzen davor überzeugte sie durch ihre druckvollen Lösungen im Angriff.

Insgesamt kein schlechtes Volleyballspiel (14:16 im Tiebreak), aber ein Punktgewinn, mit dem man nicht so richtig zufrieden sein kann. Da der Tabellenzweite AVC Köln ein spielfreies Wochenende genießen konnte reicht der Punkt aus um die Tabellenführung zu übernehmen. Wir freuen uns, wenn wir auch beim nächsten Heimspiel gegen Olpe am 26. November um 19 Uhr wieder viele Zuschauerinnen und Zuschauer begrüßen dürfen!

Viertelfinalsieg im Kreispokal

Am letzten Mittwochabend spielten die Volleyballerinnen vom Meckenheimer SV gegen die zweite Damenmannschaft des SV Wachtberg im Viertelfinale des Kreispokals.

Vor gut 45 ZuschauerInnen waren die Wachtbergerinnen hochmotiviert, wechselten doch – nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Landesliga – zu Saisonbeginn einige dem SVW bekannte und langjährig treue Gesichter zum Nachbarverein nach Meckenheim, dessen Damenmannschaft in der Landesliga derzeit den 3. Platz belegt. Die „zweite“ der Drachenländer Volleys, die seither ausschließlich aus Jugendspielerinnen besteht, zeigte sich im Angriff auf fast allen Positionen den Meckenheimerinnen überlegen, während sich einige Ungenauigkeiten in Annahme und Abwehr einschlichen. Gerade in der Annahme präsentierten sich die Gegnerinnen hingegen sehr stark, was zu einem Volleyballspiel auf Augenhöhe führte. Über zwei Sätze hinweg war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen und der SVW zumeist mit zwei Punkten im Rückstand, der pünktlich zum Satzende aber regelhaft durch kleinere Aufschlagserien gedreht werden konnte (26:24, 25:21). Im dritten Satz konnten sich die Gegnerinnen schnell absetzen und die jungen Talente, vielleicht schon zu siegessicher, ließen deutlich nach. Das sonst so gute Zusammenspiel passte auf einmal nicht mehr so richtig und einige Abstimmungsschwierigkeiten führten zu Ungenauigkeiten in der Abwehr, die wiederum das Zuspiel erschwerten (19:25).

Der vierte Durchgang startete zunächst vielversprechend, 7:2 die Führung, doch trotz doppelter Auszeit und einem zu bindenden Schuh überholten die Nachbarinnen aus der „Apfelanbaustadt“, 7:9 aus Wachtberger Sicht. Die Meckenheimerinnen zogen weiter davon und beim Stand von 17:22 glaubten vermutlich die wenigsten noch an die Wachtberger Sensation. Die Spielerinnen, die im letzten Jahr einen beachtlichen 11. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften in der Klasse der unter 18-Jährigen belegten, bewiesen starke Nerven und kamen durch eine Aufschlagserie zurück ins Spiel, bis sie schließlich den dritten Matchball verwandeln konnten (27:25).

Die Freude stand Spielerinnen, Trainer, Eltern und allen anwesenden Fans ins Gesicht geschrieben.

Erfolgreiche Spielwoche der U20

Unsere U20 bejubelt eine ereignisreiche und erfolgreiche Spielwoche! 

Sowohl im Pokal als auch in der Damen-Bezirksliga konnten ungefährdete Siege eingefahren werden. Zudem gelang in der U20-Oberliga ein überzeugender Sieg gegen Köln und ein Satzgewinn gegen Olpe. 

Damit sind die Wachtbergerinnen den anvisierten Qualirunden einen Schritt nähergekommen, indem sie Spielfreude, Teamgeist und taktische Disziplin vereinen konnten und die trainierten Inhalte konsequent umsetzten.

Spitzenspiel U13 I in Leverkusen

Am zweiten Spieltag in der Oberliga mussten die Wachtberger Mädels nach Leverkusen zum Spitzenspiel. Beide Teams waren bisher noch ungeschlagen. Nach starkem Anfang im ersten Satz, den die Mädels mit 25:21 gewinnen konnten, schlichen sich immer mehr Eigenfehler ein, und das Spiel der Leverkusenerinnen wurde druckvoller.
Mit 25:17 und 15:7 blieben die Sätze in Leverkusen.
Jetzt heißt es bis zum 3. Spieltag am 3.11 gegen PTSV Aachen I und II fleißig zu trainieren.