Nur ein Spiel und ein Punkt am Wochenende – Knappe 2:3 Niederlage beim TV Gladbeck

Corona macht die Planung und Vorbereitung auf die kommenden Spiele nahezu unmöglich. Das bereits verschobene Spiel gegen den SCU Lüdinghausen wurde Freitagmorgen und somit nur 10 Stunden vor Spielbeginn erneut abgesagt - Anstelle 185km Auswärtsfahrt ging es Abends zum Training in der eigenen Halle. Auch das Sonntagsspiel gegen den TV Gladbeck stand bis 12 Uhr am gleichen Tag auf der Kippe, dann kam jedoch die finale Antwort: Es wird gespielt.

In Gladbeck angekommen war schnell klar, dass der Gegner nicht so knapp besetzt war, wie es vorab den Anschein gemacht hatte, auf beiden Seiten standen 10 Spielerinnen auf dem Spielberichtsbogen.

Mit zu viel Respekt starteten die Wachtbergerinnen in dieses Spiel, große Namen auf gegnerischer Seite wie zum Beispiel Leana Grozer, Tochter des deutschen Nationalspielers Georg Grozer, führten zu einer sichtbaren Anspannung. Im ersten Satz gelang es jedoch keinem der beiden Teams einen Vorteil zu erlangen, bei 24:24 lagen beide Teams gleich auf. In der Verlängerung mussten sich die Drachenländer Volleys dann doch mit 25:27 geschlagen geben.

Der zweite Satz startete ähnlich umkämpft, bis Wachtbergs Eva Grab bei 6:8 das Aufschlagrecht erwarb und dieses erst bei 17:8 wieder abgab. Zwar kämpfte Gladbeck sich im Satzverlauf wieder heran, konnte die Hypothek jedoch nicht ausgleichen. 1:1 Satzausgleich (25.22).

Nach einem 3. Satz zum vergessen (12:25) ergab sich im vierten und fünften Satz wieder das knappe Spiel aus Satz eins und Satz zwei. Dabei ging Satz vier an den SV Wachtberg (25:23), Satz fünf an den TV Gladbeck (13:15). Vier Sätze mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger zeigen das die Drachenländer Volleys auch mit den großen Namen der Liga mithalten können. Auch die Ausbeute der letzten drei Partien, in denen 7 von 9 Punkten erspielt werden konnten zeigt, dass weiterhin mit dem SV Wachtberg gerechnet werden muss.

Die nächsten Heimspiele sind am 09.04. und 10.04. jeweils um 16:00 Uhr statt, sofern es Corona zulässt. Kurzfristige Änderungen bekommt Ihr über unsere Social Media Kanäle mitgeteilt.

Wir schlagen Herten mit Gerten

Die Volleyballerinnen des SV Wachtberg haben trotz großer Personalprobleme auswärts mit 3:1 gegen den TuS Herten gewonnen. Mit 3:1 (22:25, 25:19, 26:24, 25:23) siegten sie beim Tabellenfünften und konnten so die rote Laterne abgeben.

Noch am Samstagmorgen bestand der Kader des SV Wachtberg aus lediglich aus sechs Spielerinnen, durch Verletzungen und Krankheiten war der Kader schon die ganze Woche stark dezimiert, an normales Training war nicht zu denken. Gegen Mittag gab es dann die erste gute Nachricht, Lone Winter konnte nach negativem Test die Corona Quarantäne verlassen und mit nach Herten fahren. Weitere Spieler aus der Damen 2 und Damen 3 füllten den Kader auf, sodass zum Anpfiff um 18 Uhr in Herten elf Spielerinnen auf dem Spielberichtsbogen eingetragen waren.

Trotz schlechter Vorzeichen gingen die Spielerinnen positiv aber auch sehr nervös in den ersten Satz. Viele vermeintlich leichte Bälle konnten im nicht im Spiel gehalten werden zu tief war die Nervosität noch in den Köpfen der Spielerinnen. Der erste Satz mit 22:25 verloren.

Der zweite Satz startete mit drei schnellen Punkten für die Drachenländer Volleys, dieser kleine Vorsprung wurde bis zur Satzmitte gehalten und gleichzeitig die Nervosität abgelegt. Viele Angriffe der Wachtbergerinnen fanden jetzt den Weg ins gegnerische Feld oder aber erst an die Finger des Gegnerischen Blocks und dann ins Aus. Am Ende des Satzes konnte Laura Schwarz mit vier Aufschlägen punkten und somit für die Entscheidung sorgen (25:19; 1:1).

Satz drei und Satz vier waren geprägt von harten Angriffen und spektakulären Rettungsaktionen und einem engen Satzverlauf. 24:24 im dritten Satz und 21:21 im vierten Satz waren die Satzstände kurz vor dem Ende der Sätze. Beide Trainer nahmen jeweils Ihre Auszeiten um das Spiel zu Ihren Gunsten zu beeinflussen – beide mit dem besseren Ende für Wachtberg. Anders als in vielen Spielen der Saison, in denen die Sätze kurz vor Schluss verloren wurden zeigte der SV Wachtberg keine Nerven und verwandelte sowohl Satz- als auch Matchball.

Mit diesem Sieg gibt der SV Wachtberg die Rote Laterne an den PTSV Bielefeld ab und stellt gleichzeitig Kontakt zum Mittelfeld her.

Sonntagsessen: Bielefelder Wachtplatte; 3-1 Auswärtssieg

Mit einem 3:1 (13:25, 25:22, 25:19, 25:14) Auswärtssieg beendeten die Drachenländer Volleys die Durststrecke ohne Sieg und konnten endlich wieder jubeln.

Nach der weitesten Anreise der Saison, immerhin 237 Kilometer trennen die beiden Spielhallen, musste man im ersten Satz noch wachgerüttelt werden, bevor der erste Sieg seit Mitte Oktober gefeiert werden konnte.

Nach kurzfristigen Ausfällen umfasste der Kader der Wachtbergerinnen lediglich zehn Spielerinnen. Dabei konnte Laura Schwarz nach komplizierter Fingerverletzung Ihr Comeback in der Starting Six feiern. Nach passablem Start leisteten sich die Gäste jedoch zu viele einfache Fehler, der PTSV Bielefeld mussten kaum eingreifen um Punkte zu erzielen. Mit klaren Defiziten in der Annahme gelang den Wachtberginnen kein geregelter Spielaufbau, sodass der Satz schnell mit 13:25 beendet war.

Mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Rochade der beiden Außenangreiferinnen ging es in den zweiten Satz. Dieser begann mit zwei klaren Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts zu Ungunsten der Drachenländer Volleys. Mit Wut im Bauch und absolutem Willen konnte der so entstandene Punkteunterschied bei 6:6 schnell ausgeglichen werden. Im folgenden Spiel auf Augenhöhe gefielen dabei sowohl die Außenangreiferinnen Amelie Glück und Eva Grab, sowie Diagonalangreiferin Chiara Lück. Immer wieder punkten sie mit harten Angriffen und konnten so letztendlich den Satz mit 25:22 gewinnen.  

Satz drei war ähnlich umkämpft wie der zweite Satz, bis zum Stand von 17:17 konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen. Mit wirkungsvollen Aufschlägen von Eva Grab und Lone Winter wurde die Crunchtime dann doch relativ deutlich für den SV Wachtberg entschieden (25:19).

Im letzten Satz ließen die Wachtberginnen keine Zweifel über das Spielergebnis aufkommen. Nach sechs Aufschlägen zum 17:11 war die Gegenwehr der Bielefelder gebrochen, der Satz (25:14) und somit das Spiel gingen an die Drachenländer Volleys, die KO, aber glücklich die weite Heimreise antreten konnten.

Niederlage zum Start in die Abstiegsrunde

Auch im ersten Spiel in der Abstiegsrunde konnten die Regionalligadamen des SV Wachtbergs keine Punkte erzielen. Gegen den TuS Herten, der erst am letzten Spieltag der regulären Saison in die Abstiegsrunde gerutscht war, gab es eine 0:3 Heimniederlage.

Mit nur einem Sieg steht der SV Wachtberg als Schlusslicht in der Abstiegsrunde. Vier der acht Teams werden am Ende der Saison in die Oberliga absteigen. Trotz des großen Handicaps wollten die Wachtbergerinnen direkt im ersten Spiel punkten um den Abstand zu den anderen Teams der Runde zu verkleinern. Die Vorzeichen dafür standen gut, alle verletzten Spieler meldeten sich in der Trainingswoche zurück, sodass mit dem kompletten Kader trainiert werden konnte.  Der Schwung aus dem Training konnte zunächst auch mit ins Spiel genommen werden. In einem offenen ersten Satz konnte sowohl der TuS Herten als auch der SV Wachtberg immer wieder mit harten Angriffen Punkten. Nach drei abgewehrten Satzbällen und einem vergebenen eigenen Satzball holte sich Herten den Satz schlussendlich mit 27:25.

Auch in den beiden folgenden Sätzen stellten die Wachtbergerinnen Ihren Gegner vor große Probleme. Letztendlich zeigte jedoch zu oft die Verunsicherung des Tabellenletzten sodass es auch im heutigen Spiel zu keinem Satz- oder Punktgewinn gereicht hat. Auch wenn die Köpfe aktuell etwas tiefer hängen  bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen. Nächsten Sonntag geht es direkt mit dem nächsten Spiel beim TPSV Bielefeld weiter.

1:3 Niederlagenserie geht weiter

Am Sonntag, den 21. November machte sich die erste Volleyball Damenmannschaft des SV Wachtberg auf den Weg zu ihrem letzten Hinrundenspiel gegen den VTV Freier Grund. Geschwächt durch die Verletzungen einiger Spielerinnen und trotzdem hoch motiviert starteten alle anderen Spielerinnen ins Spiel.

Den Wachtbergerinnen glückte der Start in Satz 1, besonders durch mutige Angriffe wurde die Abwehr des Gegners vor eine Herausforderung gestellt. Dieser Druck konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden, wodurch der VTV in Führung gelangte. Gegen Ende des Satzes konnten die Wachtberger Spielerinnen diese zwar egalisieren, den Satz jedoch am Ende nicht für sich entscheiden und somit ging dieser, nach Verlängerung, mit 26:28 an den VTV Freier Grund.

Ganz nach dem Motto “Da wäre mehr drin gewesen, jetzt erst recht” starteten die Wachtberger Volleyballerinnern fokussiert in den zweiten Satz. Durch eine Aufschlagserie von Eva Grab gegen Mitte des Satzes, konnten sie sich eine 6 Punkte Führung erspielen und diesen Satz 25:19 eintüten.

Auch der Start in den dritten Satz verlief zufriedenstellend, jedoch fehlte ab Mitte des Satzes die nötige Konsequenz und Präzision, wodurch dieser 19:25 an den VTV Freier Grund abgegeben wurde.

Fest entschlossen über fünf Sätze zu gehen, startete das Team in Satz vier. Dieser Plan schien auch bis zum 22:19 für die Wachtbergerinnen aufzugehen, vereitelt wurde dieses Vorhaben jedoch von der gegnerischen Mittelangreiferin mit der Nummer 5, gegen welche kein Mittel gefunden wurde. Folglich gewann der VTV Freier Grund den vierten und letzten Satz 25:22.

MVP wurde unsere Außenangreiferin Alina Klevenhaus.

Zwei 1:3 Niederlagen am Doppelspieltagswochenende

Am vergangenen Wochenende standen für die erste Volleyball Damenmannschaft des SV Wachtberg gleich zwei Duelle an. Mit Blick auf die Tabelle starteten die Drachenländer Volleys tendenziell als Außenseiterinnen ins Doppelspieltagswochenende.

 

Nachdem jedes Mannschaftsmitglied einen (negativen) Coronatest durchgeführt hatte, ging es mit dem Mannschaftsbus nach Geldern am Niederrhein. Bei der Ankunft war die Stimmung wie gewohnt gut und so starteten die Damen euphorisch in die erste Partie des Wochenendes, gegen den VCE Geldern. Der Satz startete in allen Elementen stark und die Rheinländerinnen führten bis zum Zwischenstand von 15:09, kassierten dann aber einige Breaks womit sich Geldern auf 21:21 herankämpfte und die Wachtbergerinnen durch zu viele Eigenfehler den Sack nicht zu machen konnten.

Im zweiten Satz packte Alina Klevenhaus das Team in ihren Rucksack und brachte es mit einer Aufschlagserie auf 20:11 in Führung, der Satz ging mit 19 Gegenzählern an Wachtberg.

Satz Nummer 3 startete wieder erfolgreich sodass die Drachenländer Volleys mit 11:08 in Führung gehen konnten bis die Nummer 12 der Gegnerinnen die Wachtbergerinnen mit ihren Aufschlägen unter Druck setzte und der Satz mit 17:25 abgegeben werden musste.

Im vierten Satz war dann die Luft raus, Wachtberg schaffte es nicht sich gegen die Geldernerinnen durchzusetzen und musste sich letztendlich mit 19:25 geschlagen geben. Die silberne MVP Medaille durfte die Libera Ricarda Schäfer mit nach Hause nehmen.

Wohlwissend dass die Drachenländer Volleys am nächsten Tag die Damen vom VVH Essen empfangen würden ging es früh ins Bett und am Sonntag wieder frisch und munter in die heimische Halle nach Berkum.

 

Der Start gelang gegen den VVH Essen wieder gut. Stabile Annahme und starke Angriffe kennzeichneten das Spiel auf Seiten der Heimmannschaft wodurch sie diesen Satz bis 19:15 dominierten. Aber dann ließen sich die Wachtbergerinnen wieder die Butter vom Brot holen, machten wieder zu viele Eigenfehler und gaben den Satz mit 22:25 an die Gäste ab.

Im Satz zwei konnten sie am Anfang gut mithalten, verloren dann aber ihren Rhythmus und den Satz zu 15.

Satz 3 wiederum verlief spiegelverkehrt. Wachtberg fand wieder ins Spiel, spielte ihren Stiefel, machte Druck an Netz und wieder war es Alina ihr Team mit einer Aufschlagserie zum Satzgewinn mit 25:15 zu führen.

Das Ergebnis des vierten und letzten Satzes spiegelt einen Totalausfall auf der Wachtberger Feldhälfte wieder und sie konnten gerade mal 11 Punkte sammeln.

Somit verloren die Mädels vom SV Wachtberg auch das zweite Spiel an diesem Wochenende mit 3:1. MVP wurde Zuspielerin Melina Fischer.

Nicht das Ergebnis und schon gar nicht die Punkteausbeute die sich das Team rund um Sven Maxeiner von dem Wochenende erhofft haben aber nun heißt es nach vorne schauen, auf die nächste Begegnung im Siegerland gehen VTV Freier Grund am kommenden Wochenende.